Inklusionsprojekt Fußballfreunde in Kooperation mit der Lebenshilfe Zollernalb

"All Inklusion" ist gestartet

06. März 2015,  Von SWB  -Franz Buckenmaier

Die Projekt-Macher - hinten von links: Andreas Behrendt, Corinna Linke, Stefanie Lorenz, Marcel Perreau, Hannes Meis und Thomas Sigg; vorne von links: Monika Betz, Andreas Baranowski, Katrin Strobel und Constanze Henzler.

Der TSV Stetten hat sich entschlossen, regional in die Vorreiterrolle in Sachen Inklusion zu schlüpfen. Der Startschuss fürs Projekt fiel, gemeinsam mit der Lebenshilfe Zollernalb, am Mittwochabend.

Der TSV Stetten und die Lebenshilfe wollen künftig gemeinsam an einem Strang ziehen. Unterstützer finden sie in Thomas Sigg und Marco Hoffmann von der Deutschen Vermögensberatung als Hauptsponsoren. Die beiden Herren sind zugleich die Hauptinitiatoren des Projekts, an ihrer Seite haben sie vom TSV Stetten den Vorsitzenden Marcel Perreau, Mitinitiator Andreas Behrendt sowie Constanze Henzler, Stefan Lorenz und Katrin Strobel als Vertreterinnen der Damenmannschaften - und von der Stiftung Lebenshilfe Zollernalb die stellvertretende Vorstandsvorsitzende Dr. Monika Betz, Corinna Linke, Andreas Baranowski und Stefan Herrmann.

Ortsvorsteher Hannes Reis führte zu Beginn aus, dass Inklusion ein Menschenrecht sei, das in der UN- Behindertenrechtskonvention festgeschrieben ist. Er bezeichnete die Vorreiterrolle des TSV Stetten als mutig, vorbildlich und in jeder Hinsicht unterstützungswert. Es gehe darum, die Stärken von Menschen mit Behinderung zu sehen und sie sprichwörtlich "ins Spiel" zu bringen mit Sportlerinnen des TSV Stetten. Mit dem Wunsch auf ein soziales "All inklusiv" für Menschen mit und ohne Behinderung in Stetten und dem Dank an alle Kooperationspartner dieses "Leuchtturmprojekts" schloss der Ortsvorsteher.

Anschließend stellte Thomas Sigg das Projekt "All Inklusion" vor. Zuerst sei die Idee da gewesen, dann sei das Projekt ausgearbeitet worden. Einzigartig nannte er es, dass die Fußballerinnen des TSV Stetten, die vielfach in sozialen Berufen tätig sind, seinen Vorschlag begrüßen und ihre Mitarbeit zusagten. Auch Dr. Monika Betz gab ihrer Freude Ausdruck. Normalerweise werde erwartet, dass der Anstoß zum Thema Inklusion von der Behindertenseite kommt.

Dass in Stetten die Initiative von anderer Seite ausging, sei bemerkenswert. "Wir brauchen solche Fackelträger", ist sich Dr. Monika Betz sicher.

Die gemeinsame Zielvereinbarung war schnell gefunden. So soll es nicht bei einer einmaligen Aktion bleiben und das Motto stets lauten: "Solange alle Spaß am Projekt haben, hat jeder was davon." Die Leiterin der Abteilung "Offene Hilfen", Corinna Linke, bezeichnete das Projekt als eine "tolle Sache" und stellte fest, dass sie die Ansprechpartnerin bei der Lebenshilfe Zollernalb sein werde. Die Fußballerinnen gaben sich überzeugt, dass mit Sport Grenzen überwunden werden können. Andreas Behrendt berichtete von seinen guten Erfahrungen mit Behinderten aus der Zeit seiner Arbeit bei der KBF. Er betonte, dass beide Seiten bei einem derartigen Projekt voneinander lernen können. Dann stellte er die bereits geplanten Trainingsmethoden, zugeschnitten auf die behinderten Teilnehmer, vor.

Der TSV-Vorsitzende Marcel Perreau sagte, dass der organisierte Sport eine große Solidargemeinschaft bilde, der in den Vereinen allen offen stehe - eine Grundhaltung, die der TSV Stetten aufgreifen und Menschen mit einem Handicap einen barrierefreien Zugang sowohl in der Gesellschaft als auch in den Köpfen ermöglichen wolle.

Mit einer gemeinsamen Sponsorenmappe wollen die Beteiligten weitere Interessierte auf das Projekt aufmerksam machen. Schließlich werden weitere Kooperationspartner gebraucht, um das Thema Inklusion auf Dauer im Bewusstsein der Gesellschaft zu verankern. Die erste Finanzspritze überreichte Thomas Sigg mit einem Scheck seiner Geschäftsstelle über 800 Euro.

Bereits an diesem Samstag, 7. März, von 14.30 bis 16.30 Uhr findet in der Turnhalle in Stetten das erste gemeinsame Fußballtraining statt. Darüber hinaus stehen weitere Termine für eine ganze Trainingsserie fest. Anfang Juli soll die nächste gemeinsame Sitzung stattfinden.

Die Grenzen sind gefallen

14. Juli 2015,  Von SWB  -Franz Buckenmaier

Zum "Gipfeltreffen" der Inklusionsgemeinschaft TSV Stetten/Lebenshilfe Zollernalb kamen im Rathaus in Stetten von der Lebenshilfe Dr. Betz und Marc Hoffmann, als Vertreter der Behinderten Raphael Randow und Oliver Gligorewitsch, als Vertreter des TSV Stetten dessen Vorsitzender Marcel Perreau als Vertreterinnen der Damenfußballabteilung Kathrin Strobel und Mara Ruf sowie Initiator Thomas Sigg zusammen. Ortsvorsteher Hannes Reis eröffnete die Sitzung mit Gruß- und Dankesworten; Sponsor Thomas Sigg dankte der Ortschaftsverwaltung für die Unterstützung des Projekts und drückte die Hoffnung aus, dass die Inklusionsgemeinschaft weiter Bestand haben möge.

Dr. Betz bemerkte, dass man anfangs Schwierigkeiten gehabt habe, Behinderte zum Mitmachen zu bewegen, doch diese seien längst überwunden. Marc Hoffmann, Raphael Randow und Oliver Gligorewitsch zeigten sich äußerst zufrieden mit den bisherigen Zusammentreffen und zollten Andreas Behrendt, dem Trainer des Projekts, hohes Lob. Sie machten sich gleichfalls für Fortführung des Projekts stark. Und sie betonten, wie wichtig das Thema Fußball für die Behinderten ist.

Andreas Behrendt berichtete, dass es toll sei, mit wieviel Engagement sich die Behinderten bei den Übungstagen in den TSV Stetten integrierten. Das eifrige Mitmachen der Behinderten habe ihn positiv überrascht. Vor diesem Hintergrund sei natürlich auch er für die Weiterführung des Projekts. Der TSV-Vorsitzende Marcel Perreau stärkte ihm ebenso den Rücken wie die Fußballerin Mara Ruf . Die Trainerin der Damenmannschaft, Kathrin Strobel, berichtete wie erstaunlich schnell die Distanz zwischen Behinderten und aktiven Sportlern verschwunden gewesen sei. Bei den Veranstaltungen stehe beiderseits der Spaß im Vordergrund.

Thomas Sigg lobte das soziale Engagement der TSV-Mitglieder, und Ortsvorsteher Reis betonte, dass durch die Begegnung einst bestehende Grenzen zwischen Behinderten und Nichtbehinderten gefallen seien.

An neuen Ideen wurde eingebracht, Kleinfeldturniere zu veranstalten - und zwar im Dezember in der Halle in Stetten und im Sommer 2016 auf dem Feld in Bisingen. Die fußballinteressierten Behinderten sollen auch bei Spielen der Aktiven zuschauen, um zu lernen. Neue Trainingstermine wurden ebenfalls festgelegt: 24. und 31. Juli, dann folgt die Sommerpause.

Ein Besuch von Sportlerinnen und Sportlern des TSV Stetten in Bisingen ist ebenfalls geplant, damit diese sehen können, wo und wie die Behinderten in Bisingen ihrer Arbeit nachgehen. Am 4. und 11. Dezember sind Trainingszeiten für Hallenturnier terminiert. Zur Finanzierung sollen mehrere Fördertöpfe "angezapft" werden. Die Anträge werden von Hannes Reis und Thomas Sigg gestellt.

Die Lebenshilfe Bisingen hat die TSV-Sportler ihrerseits zum Sommerfest am 15. Juli von 12.45 bis 16 Uhr nach Bisingen eingeladen. Der nächste Tagungstermin für das Gremium wurde auf Mittwoch, 2. März 2016, 18 Uhr, im Rathaus in Stetten festgesetzt.

Mit Handicap ans runde Leder

10. März 2015, von SWB - Franz Buckenmaier

Behinderte und Nichtbehinderte gemeinsam am Ball: Die Stettener Fußballerinnen und die Lebenshilfe haben das Projekt "All Inklusion" gestartet.

Zum ersten Mal haben sich jetzt Mitglieder der Damenmannschaft und der Mädchenmannschaften des TSV Stetten mit Behinderten der Lebenshilfe Zollernalb zu einem FußbalItrainingsnachmittag in der Turn- und Festhalle Stetten getroffen. Mit dabei waren der Initiator Thomas Sigg, Geschäftsführer der Deutschen Vermögensberatung in Hechingen, der Vorsitzende des TSV Stetten, Marcel Perreau, und Andreas Behrendt vom TSV sowie die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Stiftung Lebenshilfe Zollernalb, Dr. Monika Betz.

Unter der Leitung von Mitinitiator Andreas Behrendt, dem ehemaligen Trainer der Stettener Fußballerinnen, gab es zum Auftakt Übungen mit und ohne Ball in bunter Reihenfolge. Die Behinderten waren Seite an Seite mit den Fußballerinnen, und so ging es gemeinsam ans runde Leder.

Damit hat der TSV Stetten sein Inklusionsprojekt erfolgreich gestartet. Den offiziellen Startschuss gegeben hatte Ortsvorsteher Hannes Reis, der erfreut registrierte, dass sowohl die Sportlerinnen wie auch die Behinderten Spaß an der Veranstaltung hatten. Dem Übungsleiter Andreas Behrendt merkte man an, dass er sich intensiv damit befasst hat, wie man Menschen mit Handicap in den Kreis nicht behinderter Sportler integrieren kann. So wie es schon beim Auftakt aussah, ist ihm dies auch gut 

gelungen. Die Fußballerinnen des TSV Stetten haben nicht nur Spaß am Fußball, sondern ihnen geht es auch um das gemeinsame Erleben von Freizeitaktivitäten und soziales Engagement, sollen doch über den Fußballsport Barrieren überwunden werden. Mit ihrem Projekt sind die Fußballspielerinnen des TSV Stetten führend im regionalen Bereich. Hauptsponsor des Vorhabens ist die Geschäftsstelle der Deutschen Vermögensberatung Hechingen mit Thomas Sigg als Leiter, doch sind auch weitere Sponsoren jederzeit willkommen.

Die Stiftung Lebenshilfe Zollernalb will mit diesem Angebot für Menschen mit Handicap aus dem Zollernalbkreis und ihren Angehörigen Freiräume schaffen und eine verbesserte Lebensqualität ermöglichen. Neben den Angeboten in den Bereichen Arbeit und Wohnen sind Angebote im Bereich Freizeitgestaltung - in diesem Fall durch Fußball - ein elementarer Baustein.

Voraussichtlich am 8. Juli treffen sich die Kooperationspartner Thomas Sigg, die Vertreter des TSV Stetten und die Vertreter der Stiftung Lebenshilfe Zollernalb sowie Ortsvorsteher Hannes Reis zu einer ersten Zwischenbilanz nach den anfänglichen Aufeinandertreffen von Sportlerinnen und Behinderten, um auszuwerten wie das Projekt läuft.

Info Die nächsten sportlichen Treffen sind terminiert auf Samstag, 16. Mai, und Samstag, 13. Juni.

Inklusionsprojekt gedeiht

12. März 2016, von SWP - Franz Buckenmaier

Scheckübergabe in Stetten: Sponsoren unterstützen das Projekt "All Inklusion" des TSV Stetten mit weiteren 1300 Euro. Das Bild zeigt (v. l.): Julia Fidder, Beatrice Mayle, Oliver Glijorevic, Kathrin Strobel, (hinten v. l.) Andreas Behrendt, Thomas Angleitner, Corinna Linke, Marcel Perreau, Dr. Monika Betz, Thomas Müller, Hannes Reis und Thomas Sigg.

Das Projekt "All Inklusion" in Stetten wird immer populärer. Die Initiatoren unter dem Vorsitz von Ortsvorsteher Hannes Reis und zahlreiche Beteiligte trafen sich jetzt zum "Inklusionsgipfel".

Ortsvorsteher Hannes Reis sprach allen Mitwirkenden aus dem TSV Stetten und der Lebenshilfe Bisingen seinen Dank aus. Thomas Sigg, Geschäftsstellenleiter der Deutschen Vermögensberatung und Initiator des Projekts "All Inklusion" sprach ebenfalls Grußworte und moderierte die Versammlung. Die Lebenshilfe war durch Dr. Monika Betz vertreten, der TSV Stetten durch den 1. Vorsitzenden Marcel Perreau und Übungsleiter Andreas Behrendt sowie Beatrix Mayle, Kathrin Strobel und Julia Fidder. Corinna Linke war als Leiterin "Offene Hilfen" und Oliver Glijorevic als Vertreter der Behinderten anwesend. Die Sponsoren repräsentierten Thomas Müller und Thomas Angleitner.

In einem Jahresrückblick berichtete Thomas Sigg, dass die geplanten Übungsstunden und die Teilnahmen am Team-Cup des TSV Stetten stattfanden. Inzwischen genieße das Projekt im TSV und in der Bevölkerung "immer mehr Aufmerksamkeit".

Es seien weitere Sponsoren gefunden worden, aber die Suche solle dennoch weitergehen, so Sigg. Er selbst (Deutsche Vermögensberatung) sowie Thomas Angleitner (Ofenbauer), das Schuhhaus Thomas Müller, Alaska-Service, Insider-Sport und Micha's Fahrschule sind die aktuellen Sponsoren.

Beatrix Mayle berichtete über die Übungsstunden. Die Behinderten seien "immer vollzählig und mit Spaß dabei". Die Gruppe würde sich über Einladungen zu Veranstaltungen freuen - eine weitere Möglichkeit der Inklusion. Übungsleiter Behrendt stellte fest, dass man bei den Übungen nicht merke, ob jemand ein Handicap hat. Es wäre schön, seitens der Behinderten noch mehr Fußballinteressierte zu finden.

Auch der TSV-Vorsitzende Perreau äußerte sich sehr positiv über das Projekt und betonte, dass es "keine Eintagsfliege" sei. Die Vertreterinnen der Lebenshilfe nannten das Projekt "eine tolle Sache". Man sei "auf einem guten Weg".

Der Vertreter der Behinderten, Oliver Glijorevic, plädierte fürs "Weitermachen". Er versprach, weitere Fußballinteressierte zu gewinnen, und machte einige Verbesserungsvorschläge für die Sportstunden.

Ortsvorsteher Hannes Reis betonte nochmals, dass die Ortschaftsverwaltung voll hinter dem Projekt stehe. Beim Bürgertreff und anderen Veranstaltungen hätten sich die Bürger sehr interessiert an Informationen und Bildern von Inklusionstreffen gezeigt. "Das Projekt gehört bereits zu Stetten", so Reis.

Für "All Inklusion" stehen bereits die Jahrestermine fest: 24. Juni, 15. Juli, 9. Dezember, 16. Dezember. Ferner beteiligt man sich am Teamcup des TSV Stetten am 10. Juli und auf den 23. Juli wird ein Kleinfeldturnier mit drei bis vier Mannschaften in Bisingen vorgeschlagen. Am 21. Oktober planen TSV-Mitglieder einen Besuch in den Einrichtungen der Lebenshilfe in Bisingen. Eine Beteiligung am Elfmeterturnier des TSV Stetten am 25. Juni ist ebenfalls geplant. Mit all diesen Aktivitäten sollen Menschen mit Handicap besser in das Vereinsangebot integriert werden.

Zum Abschluss übergab Thomas Sigg im Namen der Sponsoren an den TSV Stetten einen Scheck über 1300 Euro zur weiteren Förderung des Inklusionsprojekts.

TSV Stetten und Lebenshilfe gemeinsam am Ball

19. Juli 2018, Von SWP

Für die Teilnehmer des Inklusionsprojektes TSV Stetten und Lebenshilfe Zollernalb gab es jetzt ein Freizeitturnier auf dem Sportplatz der Lebenshilfe Zollernalb in Bisingen.

Bei der Lebenshilfe Zollernalb gab es ein Freizeitturnier für die Teilnehmer des Inklusionsprojektes TSV Stetten und Lebenshilfe.

Gemeinsam sind wir stark und jeder bringt seine Stärke ein: Nach diesem Motto fand am vergangenen Wochenende auf dem Sportplatz der Lebenshilfe Zollernalb in Bisingen ein Freizeitturnier für die Teilnehmer des Inklusionsprojektes von TSV Stetten und Lebenshilfe Zollernalb statt.

Thomas Sigg, der Organisator des Inklusionsprojektes, hatte im Vorfeld alle Sponsoren und Unterstützer des Luftballonwettbewerbes im Rahmen des  44. Stetten-Turnier eingeladen, um sich persönlich und in offizieller Form zu bedanken. Sein Dank ging an die Fußballerinnen und Fußballer des TSV, in erster Linie die Fußballerinnen aus Stetten sowie an die Helfer am Verkaufsstand, allen voran die Familie Müller und Andre Litzenberger.
An dem Abend konnte ebenfalls auch der Geschäftsführer der Firma Baxter, Thomas Ertl, begrüßt werden. Thomas Sigg dankte ihm und dem Unternehmen für die Unterstützung beim Stetten-Turnier. Die Firma Baxter stellte ihren Lastwagen-Abstellplatz als Ausweichparkplatz zur Verfügung. Daneben unterstützte das Unternehmen das Inklusionsprojekt mit einer Spende von 500 Euro.

Weiterhin dankte Thomas Sigg den Sponsoren, die durch ihre Unterstützung erst den Luftballonwettbewerb möglich gemacht haben. Die Sponsoren Volksbank Hohenzollern-Balingen eG, die Firma Brainstorm Werbetechnik&Design, Thomas Angleitner Kachelöfen&Kamin, Geba Gerüstbau Team GmbH, Müller Orthopädietechnik, EP Lohmüller und Optik Bidlingmaier wurden ebenfalls gewürdigt.

Den anwesenden Sponsoren, dem Geschäftsführer Ulrich Keck von der Merz Maschinenfabrik GmbH, sowie Enno Vinciguerra von der Enzo Fließenverlegung und die Familie Müller von Alaska-Service, wurden Dankeskarten überreicht. Für die Werkstätte der Lebenshilfe und die Teilnehmer am Verkaufsstand wurde ein Poster und Dankeskarten als Erinnerungsfoto überreicht.

Anschließend wurden die Preise an die Gewinner des Luftballonwettbewerbs verliehen. Platz 5 erreichte Eric Eschenbach aus Stetten. Dessen Ballon flog 225 Kilometer weit nach Gersheim in der Pfalz. Für seinen 5. Platz
erhielt Eric einen Sitzsack. Platz 4 ging an Björn Claßen aus Boll. Sein Ballon flog 403 Kilometer nach Frankreich (Preutin). Björn Claßen freute sich über einen Gewinn in Form eines Tankgutscheines im Wert von 100 Euro.

Auf dem Podiumsplatz 3 folgte der Luftballon von Luis Angermayer aus Stetten/Pfalz. Seine Karte wurde im 420 Kilometer entfernten Nommern in Luxemburg gefunden. Er erhält einen
Micro Scooter. Exakt 498 Kilometer bis nach Bosseval in Frankreich flog der Luftballon von Stefanie Eberhart aus Geislingen. Sie erhielt für den 2. zweiten Platz ein Fernsehgerät.

Die Gewinnerin des Luftballonwettbewerbs war mit einer Reichweite von 662 Kilometer  Sandra Oesterle aus Stein. Ihr Ballon flog in die Niederlande nach Coevorden. Sandra Oesterle kann sich über zwei Übernachtungen im „Röhn Park Resort“ in Stetten/Röhn freuen.

Holger Klein, der Vorstandsvorsitzende der Lebenshilfe Zollernalb, bedankte sich bei allen Teilnehmern und Organisatoren des Tages für die Kooperation Lebenshilfe und TSV Stetten  mit den Worten „Inklusion lebt von Begegnungen“.

Danach fand ein kleines Fußballturnier der Projektteilnehmer statt. Den Abschluss rundete ein gemeinsames Grillen in Bisingen ab.

Inklusion lebt vom Mitmachen

21.07.2019 , Von SWB - Franz Buckenmaier 

Der TSV Stetten bedankt sich recht herzlich bei der Firma Baxter für die Trikotspende

Hatten jede Menge Spaß zusammen: Die Menschen mit Behinderung von der Lebenshilfe Zollernalb und die aktiven Sportler des TSV Stetten

Unter dem Stichwort Inklusion traf sich der TSV Stetten zum Saisonende mit Menschen mit Behinderung von der Lebenshilfe Zollernalb zum alljährlichen Abschlussfußballturnier.

Mit großer Spannung erwarteten die Teilnehmer der Lebenshilfe die aktiven Sportler der Damen- und Herrenfußballmannschaften des TSV Stetten. Diese kamen gemeinsam mit ihrer zweiten Vorsitzenden Carolin Stanschus.

Vor dem Turnier versammelten sich alle Teilnehmer auf dem Sportplatz der Lebenshilfe, um die von der Firma Baxter gespendeten Fußballhemden entgegen zu nehmen. Übergeben wurden sie von Jens Schiele. Dieser betonte in seiner Ansprache, dass die Firma Baxter sehr gerne die Inklusion behinderter Menschen unterstütze.

Thomas Sigg von der Deutschen Vermögensberatung, der als Mitglied des TSV Stetten Initiator der Inklusion war und die Veranstaltung nach wie vor unterstützt, erinnerte daran, dass die Inklusion behinderter Menschen im Fußballsport beim TSV Stetten bereits seit fünf Jahren erfolgreich praktiziert werde.

Die organisatorische Arbeit der Inklusionstreffen liegt in den Händen von Katharina König, Beatrice Mayle und Kathrin Strobel. Sigg betonte die wunderbare Gemeinschaft zwischen dem Verein und der Lebenshilfe Zollernalb. Der TSV Stetten sei der einzige Verein im Kreis, der auf diesem Gebiet Inklusion betreibe.

Sabrina Mühltaler von der Lebenshilfe Zollernalb bekräftigte ebenfalls ihre Freude an den Inklusionstreffen. Als Dank für die Mühe der Organisation überbrachte sie ein Geschenk.

Nach dem offiziellen Teil starteten die sechs gemischten Mannschaften ins Turnier.

Zum Abschluss fand ein gemeinsamer Grillabend statt. Die Siegerehrung übernahmen Beatrice Mayle, Katharina König und Sabrina Mühltaler. Für die Turniersieger gab es ein großes Geschenkpaket mit Süßigkeiten. Alle anderen Mannschaften erhielten ebenfalls ein kleines Präsent.

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