Der TSV Stetten Hechingen 1912 e.V. wurde im Jahr 1912 ins Leben gerufen was aus einem Nachruf in der Hohenzollerischen Zeitung von 1913 hervorging. Zunächst wurde in der Militär-Turnschule in Stetten Unterricht für Bürger unentgeltlich angeboten.

Das Fußballspiel war in Stetten vor dem zweiten Weltkrieg nicht allzu sehr beliebt. Im Jahr 1920 wurde zuerst ein Fußballclub getrennt vom Turnverein gegründet. Dieser schloss sich aber er ein Jahr später mit dem Turnverein zusammen und ging später  in der Abteilung Turnen wieder auf.

Im Jahr 1929 wurde in Stetten der Gau-Sporttag durchgeführt und 1933 nahm die Turnriege des TV Stetten am Deutschen Turnfest in Stuttgart teil und errang im Wettkampf einen zweiten Platz, was der größte Turnerfolg in der Historie des Vereins darstellt. Mit dem Ausbruch des zweiten Weltkriegs kam die Tätigkeit des Turnvereins zum Erliegen.

Mit der Wiedergründung 1955 wurde der TSV Stetten Hechingen 1912 e.V. der Nachfolgeverein des TV Stetten.

In Eigenleistung wurden ein neuer Rasenplatz und ein regulärer Sportplatz angelegt. Im Jahr 1956 konnte der Spielbetrieb mit einer ersten, einer zweiten, einer A-Jugend und einer C-Jugend Mannschaft aufgenommen werden. Zum 50 Jährigen Jubiläum gründete der damalige Vorsitzenden Franz Buckenmaier 1961/1962 den Hohenzollern. Es fand im Festzelt ein Boxvergleichskampf der Mannschaft des SV Tübingen und des ASV Ebingen statt, ebenso der Auftritt des damals in Donaueschingen stationierten Militärmusikkoprs des 4. marokkanischen Schützenregiments. Internationale Sportverbindungen u.a. mit Union Sportive Saine-Marie-aux-Mines, dem FC Vaduz aus Lichtenstein, dem 24. französichen Jägerregiments in Tübingen und einer Auswahl der 7. US Armee gingen in den darauffolgenden Jahren hervor. Mit der Errichtung der Turn- und Festhalle im Herbst 1974 konnte der TSV erstmals in der Halle Sport betreiben. 1975 trat der TSV mit der Gründung des Stetten Fußballturniers der Turniergemeinschaft bei. Zum 20 Jährigen Jubiläum der Fußballabteilung wurde 1976 erneut der Hohenzollernpokal ausgerichtet. Unter der Leitung von Wilhelm Bausinger wurde 1978 der Bau des Sportheims mit Umkleideräumen und Duschen 1978 begonnen werden. 1979 fand die Einweihung des Neubau statt.1988/89 wurde mit viel Eigenleistung ein Anbau an das Sportheim des TSV Stetten errichtet.Ebenfalls 1988 wurde die Tennisabteilung gegründet und bis 1993 drei Tennisplätze errichtet. Zum 40 Jährigen Jubiläum der Fußballabteilung wurde 1996 erneut der Hohenzollernpokal ausgerichtet.Im Jubiläumsjahr 2012 wurde unter der Leitung des damaligen Vorsitzenden Stephan Schmiedl ein Elfmeterturnier, Hohenzollernpokalturnier, Team Cup des Südwestfunks, Kinderolympiade und der Festakt abgehalten. 2015 wurde unter der Leitung von Armin Fink, Wolfgang Dorn und Albert Haid der "Kiosk" Anbau fertiggestellt. In diesem Jahr wurde auch das Inklusionsprojekt Fußballfreunde in Kooperation mit der Lebenshilfe Zollernalb gegründet. 2017 belegte der TSV den ersten Platz des Energiekarten-Sammel-Projekt uns kontte dadurch die Heizungsanlage sanieren und eine LED Flutlichtanlage installieren. Des Weiteren wurde der Verein mit dem WFV Ehrenamtspreis mit dem zweiten Platz für sein vorbildliches Inklusionsprojekt ausgezeichnet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Herrenmannschaft in den 60er Jahren

Die 1960er Jahre sind mit Sicherheit die erfolgreichsten Jahre die der Verein seit seiner Gründung in der Fussball-Abteilung erlebt hat. Die Spielzeit 1956/1957 wurde mit der Meisterschaft ohne Niederlage beendet. Ebenso wurde der TSV Stetten in der darauffolgenden Spielzeit 1957/58 souverän Meister. Die damalige Mannschaft erzielte in beiden Spielzeiten jeweils über einhundert Tore.  Der Höhepunkt dieser glorreichen Jahr war die Meisterschaft 1963 in der A-Klasse Zollern (heute: Bezirksliga Zollern). Der TSV Stetten belegt in dieser Spielzeit den ersten Tabellenplatz punktgleich mit dem Tabellenzweiten dem SV Heinstetten. Da damals die Tordifferenz noch nicht zu Entscheidungszwecken herangezogen wurde musste ein Entscheidungsspiel über den Aufstieg in die 2. Amateurliga Württemberg Staffel 4 (heute: Landesliga Württemberg Staffel 4) entscheiden. Dieses Spiel gewann der TSV in Frommern mit 2:1 und machte somit den Aufstieg perfekt.

In der darauffolgenden Saison 1963/1964 belegt man mit 26:30 Punkten und einen Torverhältnis von 77:101 einen hervorragenden 8. Tabellenplatz in der zweithöchsten Amateurspielklasse. In der Saison 1964/1965 konnte man den Abstieg in die A-Klasse Zollern nicht verhindern und so belegte man am Ende den 14. Tabellenplatz mit 13:43 Punkten und 13:43 Toren.

40 Jahre Dammenmannschaft

Die Damenmannschaft seit 2000

Die Frauenmannschaft belegte in der Saison 2004 / 2005 den zweiten Tabellenplatz in der Berziksliga und verpasste nur knapp den Aufstieg in die Regionenliga. In der folgenden Spielzeit, also 2005/2004 sollte im Lager des TSV wieder ein Aufstieg gefeiert werden können. Denn die Frauen wurden mit einem Punkt Vorsprung Meister in der Bezriksliga und stieg in die Regionenliga auf. Nach dieser erfolgreichen Saison trat der langjährige Trainer Bernhard Dieringer von seinem Amt zurück und übergab an Andreas Behrendt der schon lange Jahre dem TSV verbunden ist.

In der Regionenliga galt vorrangig natürlich das Ziel sich zu halten vorallem weil es an Spielermaterial mangelte, da eine Jugendarbeit im Mädchenbereich erst in den letzten Jahren initiiert wurde. Am Ende belegte man in der ersten Saison - Regionenliga - den zweitletzten Tabellenplatz, welcher eigentlich ein Abstiegsplatz war. Da die Liga jedoch aufgestockt wurde musste man nicht den Weg in die niedrigere Spielklasse antreten.

In der zweiten Saison merkte man den Frauen an, dass man sich langsam aber sicher in der Regionenliga aklimatisierte am Ende sollte jedoch erneut der zweitletzte Tabellenplatz herrausspringen. Auch in dieser Saison profitierte man davon das sich eine Mannschaft aus dem Spielbetrieb zurückzog und die Liga erneut aufgestockt werden sollte.

So konnte man auch in das dritte Jahr in der Regionenliga starten. In der Saison 2008 / 2009 sollte ein möglicher Abstieg schon frühzeitig verhindert werden. Am Ende war es dann der drittletzte Platz und damit der erneute Klassenerhalt.

Die Herrenmannschaft seit 2000

Nach langer Zeit konnte die 1. Mannschaft des TSV Stetten in der Saison 2003/2004 als Meister der Kreisliga B Staffel 4 in die Kreisliga A aufsteigen. Mit diesem lang ersehnten Erfolg schaffte man endlich den Aufstieg um welchen man in den vergangenen zwei Spielzeiten jedesmal mitspielte jedoch immer den kürzeren Zog. Der damalige Trainer Thomas Gulde verließ aber nach diesem Erfolg den TSV aus beruflichen Gründen. 
So musste man sich nach einem neuen Trainer umsehen welchen man mit Hans-Jürgen Schwabenthan gefunden hatte. Die Aufstiegssaison verlief zunächst recht erfolgreich doch musste man schon in der Vorrunde erkennen das es ganz schwer werden würde sich in der Klasse zu halten. Am Ende belegte man den letzten Platz und stieg mit nur zwei Siegen in der Kreisliga A Staffel 2 direkt wieder in die Kreisliga B Staffel 4 ab.

Mit dem Abstieg trennte man sich von Hans-Jürgen Schwabenthan und begann mit dem Trainer Enzo Pellizari in der Saison 2004/2005 den Versuch Wiederaufstieg. Diesen verpasste man nur knapp den am Ende belegte man den zweiten Tabellenplatz und qualifizierte sich so für die Aufstiegsspiele. Nach dem das erste Relegationsspiel gegen den SV Grün-Weiß Stetten-Haigerloch II 3:1 gewonnen werden konnte, musste man sich in der zweiten Begegnung knapp dem A-Ligisten, SV Owingen mit 1:2 geschlagen geben.

In der folge Saison belegte man wieder den zweiten Tabellenplatz, jedoch verlor man bereits das erste Aufstiegsspiel gegen den SV Heselwangen mit 0:1. Der Trainer war zu diesem Zeitpunkt wieder ein anderer den in der Winterpause trennte man sich von Pellizari und konnte mit Christoph Wolf eine Trainer aus dem Nachbarort engagieren.

In der Saison 2007 / 2008 belegte man den dritten Platz in der Kreisliga B4 und musste auf eine Wiederholung der Relegationsspiele verzichten. In der nachfolgenden Saison konnte man sich mit dem vierten Tabellenplatz ebenfalls im oberen Tabellendrittel der Klasse behaupten.

In der darauffolgenden Saison, also 2009 / 2010 konnte man nach nun mehr sechs Jahren wieder eine Meisterschaft feiern. Die 1. Mannschaft stieg mit 51 Punkten (18 Siege, 3 Niederlagen) wieder in die Kreisliga A Staffel 2 auf. Mit einer, bis auf wenige Ausnahmen, veränderten Mannschaft sollte der Klassenerhalt dieses mal geschafft werden.

Doch auch diesesmal reichte es nicht, jedoch sollte es bedeutend knapper sein als das letzte Mal. Mit 30 Punkten und dem schlechteren Torverhältnis als der FC Schmiden musste man in die Abstiegsrelegation. Hier musste man gegen den SV Ringingen antreten, der sich zunächst gegen den Vizemeister der Staffel 3, den FV Bisingen II, durchsetzte, antreten.
In einer dramatischen Begegnung musste man sich schließlich im Elfmeterschießen mit 7:8 geschlagen geben und so wieder den Weg in die Kreisliga B antreten.

In der Saison 2011 / 2012 wollte man den direkten Wiederaufstieg schaffen und erreichte nach einem hart erkämpften zweiten Platz abermals die Relegation. Dort verpasste die Mannschaft allerdings den Aufstieg. Danach kam es zur gravierenden Umstrukturierung in der Mannschaft, als beinahe der gesamte Kader mit einmal den Verein verließ und ein neues Team aufgebaut werden musste.

Ab der Saison 2012 / 2013 übernahm Ingo Strobel das Traineramt und hatte die schwere Aufgabe die neue Mannschaft wettbewerbsfähig zu machen. Dieses Jahr sollte aber noch als Lehrjahr genutzt werden, was sich auch durch das belegen des letzten Platzes widerspiegelte.

In den darauffolgenden Jahren konnten schließlich wieder bessere Ergebnisse erzielt werden und man belegte des Öfteren Plätze im Tabellenmittelfeld. Jedoch konnten auch die zwischenzeitlichen Trainer Rustam Zegolajew und Markus Hoch nicht den Erfolg vergangener Tage herbeiführen.

Seit der Saison 2019/2020 wird das Team von Trainer Jochen Grau trainiert.

Die Frauenfußballmannschaft des TSV Stetten wurde bereits 1978 ins Leben gerufen, als Spielerfrauen- und freundinnen sich am Stetten-Turnier zusammenfanden unter dem Schlagwort „ Was die Männer können, können wir auch“. Gründungsmitglieder waren: Brigitte Kluck, Margot Leihs, Roswitha Schädler, Rita Killmaier, Birgit Schock-Moosbauer, Helga Killmaier, Annerose Killmaier, Anna-Maria Mardek, Christel Bausinger, Monika Suckow, Andrea Zagaria, Michaela Sigloch, Elke Rex, Heike Rex. Trainer war Manfred Leihs mit der Betreuerin Marianne Joder.

Seither hat sich die Frauenfußballmannschaft am Leben erhalten und spielt derzeit in der Bezirksliga Schwarzwald/Zollern. Lediglich 1991/92 nahm die Frauenmannschaft mangels Spielerinnen an der Spielrunde nicht teil. Die Frauenmannschaft spielte in der Kreisliga und kam in den Jahren 1987/88 und 1988/89 zur Meisterschaft in ihrer Klasse.

Desgleichen konnte die Frauenmannschaft des TSV Stetten in den Spieljahren 1992/93 und 1999/2000 die Meisterschaft der Kreisliga erringen. Nach dem Aufstieg in die Bezirksliga wurde sie im Spieljahr 2005/06 Meister der Berzirksliga und stieg damals in die Regionenliga auf. In dieser Regionenliga spielte die Frauenmannschaft, bis sie im Jahr 2014/2015 abstiegen. Seit dem spielen sie wieder in der Bezirksliga. Im Jahre 2016/2017 gab es das erste Mal eine zweite Frauenmannschaft, die leider ein Jahr später wieder abgemeldet werden musste.

In den Jahren 2006/07 und 2007/08 wurden die Frauen des TSV Stetten Bezirkspokalsiegerinnen. Jährlich wurden Fußballturniere besucht und bei den Stettenpokalturnieren beteiligen sich die TSV-Frauen bei Einlagespielen.

Trainer der Frauenmannschaft waren Gerhard Bogenschütz, Manfred Leihs, Werner Killmaier, Elke Rex, Gabi Joder, Bernhard Dieringer, Andreas Behrendt, Ulrich Zips und Markus König.

Aktuell trainiert Spielertrainerin Kathrin Strobel die Frauenmannschaft, deren Kader aus
20 Spielerinnen besteht. Inzwischen gibt es hinter der Frauenfußballmannschaft auch 4 Mädchenmannschaften die in einer Spielgemeinschaft mit dem FC Steinhofen spielen, um den Nachwuchs zu sichern.

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